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Das milde Klima des Gardasees

Das milde Klima des Gardasees

Der Gardasee zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen Europas. Malerische Dörfer, ein angenehmes Klima und eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch lassen ihn zum Inbegriff des "Dolce Vita" werden, so wie wir Nordeuropäer es uns vorstellen. Jahr für Jahr zieht es unzählige Urlauber in dieses mediterrane Paradies in Norditalien, das zu jeder Jahreszeit einen Besuch Wert ist.

Stattliche 52 Kilometer lang, 17 Kilometer breit und bis zu 346 Meter tief ist der Gardasee, was ihn zum größten See Italiens macht. Er gehört offiziell zu den Regionen Lombardei, Venetien und Trentino-Südtirol. Schon Goethe war begeistert vom "Lago di Garda", wie er in der Landessprache heißt, und dessen trockenen und warmen Klima, doch die ersten richtigen Touristenschwärme kamen erst zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Milde, niederschlagsarme Winter und warme Sommermonate zeichnen die Gegend aus, die hervorragende Bedingungen zum Anbau für Wein, Oliven, Trüffeln und sogar Zitronen bieten. Der nördliche Teil liegt inmitten hoher Berge, während er im Süden bis tief in die Po-Ebene reicht.

Besonders mild und trocken ist das Klima am südwestlichen Ufer des Sees. Dort, zwischen sanften Hügeln, Olivenhainen und Weinbergen sind Wetter und Wasser wärmer als zwischen den steil aufragenden Berggipfeln am anderen Ende. Im Norden kann es durch die Nähe zu den Alpen auch im Sommer vermehrt zu kräftigen, aber meist kurzen Gewittern kommen, da über dem See häufig warme und kalte Luft aufeinander trifft. Zudem weht hier stehts ein Wind, der diesen Bereich des Gardasees besonders attraktiv für Segler und Surfer macht. Schnee gibt es an beiden Enden allerdings grundsätzlich nur sehr selten und die Winter sind mild, da der See wie ein großer Wärmespeicher wirkt. Im Normalfall sinken die Temperaturen nicht unter 0 Grad Celsius. Im Sommer sind Werte um die 30° hingegen keine Seltenheit.

Die Gegend um Saló, am Westufer des Gardasees, in der Lombardei, ist ein beliebtes Ziel für Badegäste. Das idyllische Städtchen selbst liegt in einer kleinen, geschützten Bucht und wird noch nicht so vom Tourismus überschwemmt wie viele andere Orte. Durch die Lage in der Mitte des Sees, zwischen der Valtenesi, er Valle Sabbia und dem oberen Teil des Gardasees ist das Klima mild und angenehm. Die beste Reisezeit ist von Juni bis August mit bis zu elf Sonnenstunden am Tag.

Keine halbe Stunde Fahrtzeit entfernt von Saló liegt in einer herrlichen Naturlandschaft das Örtchen Manerba del Garda. Auch hier finden Ruhesuchende, Familien und Outdoorbegeisterte gleichermaßen Erholung. Die Region garantiert bereits im Frühjahr Sonnenschein und Temperaturen, die zum ersten Sonnenbad des Jahres einladen. Niederschlag gibt es über das Jahr verteilt eher wenig, die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 17,2 Grad. Ungefähr ab Mai laden die Wassertemperaturen des Sees zum Sprung ins kühle Nass und locken die Besucher in die Küstenorte, wo es viele Badebuchten und Uferstege gibt.



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